Stürm
   

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Ein Schweizer Film, mal wieder zu einem Thema, das außerhalb der Schweiz keinem bekannt ist. Solche Filme riskieren die Schweizer öfter, und haben damit gefühlt alle zehn Jahre auch einen Kassenerfolg außerhalb der Schweiz

Wir befinden uns im Jahr 1980. Es gibt einen Gauner, der vielfach aus dem Gefängnis ausbricht, legendärerweise mit belustigten Zetteln, die er hinterlässt - "Ich bin heute Ostereier suchen gegangen". Dieser Gauner mit dem Nachnamen "Stürm" existiert parallel zu politischen Unruhen. Die versuchen, ihn zu heroisieren. Er ist dafür aber nicht ganz die geeignete Gestalt.

Ich als Komparse arbeite in einer linken Schweizer Anwaltskanzlei. Meine Koteletten passen in die Zeit. Am ersten Tag trage ich noch Krawatte, am zweiten nicht mehr.

Zunächst das Fitting-Foto mit scheußlicher Krawatte. Als zweites meine Kleidung am zweiten Tag: Ich trage nun scherzeshalber - nicht im Film - eine Stürm-Maske, die die Schweizer Aktivisten als Massen-Kopie verteilen. Der Spruch im dritten Bild ist an die Wand der Kanzlei gepostet.